|
Die
Werkstatt
liegt abseits vom
städtischen Rummel, in ländlicher Idylle, am Beginn
des Elztales bei Waldkirch.
Das Haus mit seinem morbiden Charme stammt aus
dem Jahre 1798 und gehört zu einem gegenüber
liegenden Bauernhof und war Zeit seines Bestehens das Altenteil des
Gehöftes.
Das kleine Bauernhaus beherbergt auf seinen
verschiedenen Stockwerken Werkstatt, Austellungs- und
Lagerräume und ist umringt von einem kleinen mit Wein und
Bambus wild bewachsenen Garten. 1986 begann ich in diesem kleinen Haus
meine zweite eigene Werkstatt einzurichten, bis ich 1988 die
Keramikmeisterin Henrike Hohrenk aus Detmold kennenlernte und
beschloss, die Geschicke der Werkstatt nun mit ihr gemeinsam anzupacken.
Unser Ziel war es, gebrauchsorientierte
Gefäße und Geschirr herzustellen, und so
entwickelten
wir in den ersten Monaten neue Formen und Glasuren für das
zukünftige Werkstattgeschirr. Mit dem Kauf eines Gasofens
wurden die Zeichen auf Reduktion und flammengefärbte
Oberflächen gestellt. Türkis, Blau, Weiß
und Schwarz wurden bald die wekstatttypischen Glasurfarben.
Der
Anerkennungspreis beim Offenburger Keramikwettbewerb im Jahre `99 und
die intensive Auseinandersetzung mit Gefäß und
Glasur brachten uns zusehends die Aufmerksamkeit vieler Kunden und der
keramischen Szene ein. Sieben erfolgreiche Jahre verbrachten Henrike
Hohrenk und ich mit dieser Werkstatt und unserer Produktion. 1995
schied Henrike Hohrenk aus der Keramikgeschehen aus und ich stand an
einem Scheidepunkt meiner Arbeit.
Im Anschluss an eine Einladung nach Japan
beschloss ich neue Wege zu beschreiten und forcierte die Entwicklung
des Kapselbrandes und asiatischer Glasuren. Einerseits faszinierte es
mich, mit Holz und offerner Flamme zu brennen, andererseits zog mich
die
Farbenvielfalt der asiatischen Shinoglasuren in ihren Bann und so
entwickelte ich um diese Oberflächentechniken neue
Gefäß,-und Geschirrformen. Ein Höhepunkt
und gleichzeitig eine Bestätigung meines neu beschrittenen
Weges war der 1. Preis beim Wettbewerb
„Künstlerisches Gefäß“
Zeitgenössische Keramik Offenburg.
Bis heute verfolge ich
diesen Weg und versuche die Entwicklung der beiden Brenntechniken
(Kapselbrand u. Shinoglasuren) voranzutreiben. Zu meinem keramischen
Alltag gehören Ausstellungen, Wettbewerbsbeteiligungen und
Teilnahmen an Keramikmärkten im In-und Ausland.
Gerne würde ich sie bei einer dieser
Veranstaltungen oder auch bei einem Besuch in meiner Werkstatt
persönlich begrüßen!
Die
Öffnungszeiten sind auf gut
Glück oder auf telefonischer Vereinbarung -
Ihr Markus Klausmann
|