vita
Markus Klausmann
Markus Klausmann
geboren 1960 in Waldkirch bei Freiburg (Süddeutschland)


1976-79

1979

ab1979

1981-83

1983

1985-86

1988-95

1995

seit1996

1999
Vita

Ausbildung zum Werkzeugmacher

Beginn einer Ausbildung zum Orgelbauer

Autodidaktische Arbeit mit Keramik

Mitarbeit in der Werkstattgemeinschaft „Fabrik“ (Freiburg)

Gründung einer eigenen Werkstatt

Praktika in verschiedenen Keramikwerkstätten

Werkstattgemeinschaft mit Henrike Hohrenk (Waldkirch)

Einladung nach Japan

Eigene Werkstatt (Waldkirch-Siensbach)

Mitglied im Bund der Kunsthandwerker Baden-Württemberg



1989

1989/93/99

1997

1998/2000/04

1999

2002

2004

2006

Wettbewerbe

Anerkennungspreis mit H. Hohrenk - Zeitgenössische Keramik Offenburg

Wettbewerbs-u. Ausstellungsbeteiligung - Zeitgenössische Keramik Offenburg

Wettbewerbs-u. Ausstellungsbeteiligung - Trienale Keramische Kunst Spiez

Wettbewerbs-u. Ausstellungsbeteiligung - Staatspreis Baden-Württemberg

1. Preisträger „Künstlerisches Gefäß“ - Zeitgenössische Keramik Offenburg

Wettbewerbs-u. Ausstellungsbeteiligung-Salzbrand Koblenz

Wettbewerbs-u. Ausstellungsbeteiligung-Westerwaldpreis Höhr-Grenzhausen

Wettbewerbs-u. Ausstellungsbeteiligung-Salzbrand Koblenz



1981-88

1994


1995



1997



1998

1997/99/2000

1999






2000



2001





2002



2003




2004

2006

Ausstellungen

Ausstellungen in der Städtischen  Galerie Waldkirch

Gemeinschaftsausstellung mit H.Hohrenk und Johannes Peters in der
Städtischen Galerie Hüfingen

Aufenthalt in Fuji-Sawa (Japan)

Gemeinschaftsausstellung mit verschiedenen japanischen Keramikern

Einzelausstellung in der Keramikgalerie „Krempel“ München Baldham

Einzelausstellung in der Keramikgalerie „Metzger“ Johannesberg/Aschaffb.

Einzelausstellung im Keramikmuseum Staufen(Außenst.Landesm.Karlsruhe)

Ausstellungsbeteiligung im Keramikmuseum Staufen

Einzelaustellung in der Keramikgalerie „am Berg“ Offenburg-Zunsweiler

Ausstellungsbeteiligung in der „BdK - Galerie“ Schwäbisch-Gmünd

Teilnahme an „The harmonized works exhebition between Japan and
Germany“ im Völkerkundemuseum Hamburg

Gemeinschaftsausstellung in der Keramikgalerie „Kinkel“ Leverkusen

Ausstellungsbeteiligung BdK - Ludwigsburg und BkV München

Gemeinschaftsausstellung mit Eva Koj „Sushi und Co.“ Galerie-Hüfingen

Gemeinschaftsausstellung mit Eva Koj „Galerie Forum Keramik“ Beckum

Einzelausstellung in der „Keramikgalerie Metzger“ Johannesberg/Aschaffenb

Gemeinschaftsausstellung mit Sigrid Grässer „BdK-Schwäbisch-Gmünd

Gemeinschaftsausstellung bei Nicolaus Gierend in Frankreich

Jubiläumsausstellung in der Städtischen Galerie Waldkirch

Gemeinschaftsausstellung mit Johannes Peters in der Keramikgalerie „Loes
und Reinier“Deventer (Holland)

Einzelausstellung in der Keramikgalerie „Faita“ Hameln.

Einzelausstellung in der Keramikgalerie „Höftdeich“ bei Oldenburg

Die Jury - zm 1. Preis „Künstlerisches Gefäß“ - Zeitgenössische Keramik Offenburg 1999:

Markus Klausmann erhält den Preis für Gefäß für seine drei „beschnittenen Gefäße" aus Steinzeug. Die Arbeiten überzeugen die Jury sowohl in Form als auch in der Behandlung der Oberfläche.
Die schlichten, gedrehten Zylinderformen aus Steinzeug mit ihren nachträglichen Beschneidungen und dem Auftrag von Porzellanengobe lassen die gekonnte Einbindung von Versatzstücken und Gestaltungsprinzipien der japanischen Keramik erkennen.
Die Verwendung von Ornament, Farbe und Ascheglasur gibt dem Gefäßkörper selbst einen außerordentlich lebendigen Charakter. Zu der Symbiose von Kraft und Spontanität gesellt sich eine klare Formensprache. Beide Elemente verbinden sich zur einem in sich ruhenden und dennoch lebendigen Ganzen. Markus Klausmann setzt in seinen Arbeiten kraftvolle und ziemlich gewagte Schnitte. Diese deutliche Entschiedenheit geht bis an die Grenzen des Machbaren. Seine Arbeiten sind eigenwillig, vermitteln dabei dennoch ein Gefühl von Klassik und Geschlossenheit. Der Keramiker setzt mit seinen kubisch-kantigen Formen und mit den Farbgegensätzen bei den Ascheanflügen massig-voluminöse Körperlichkeit in den Raum und weist dabei hohe Sensibilität für das ihm eigen gewordene Thema „Gefäß" auf. Existenzielle Aussagekraft der Arbeiten ist die Konsequenz in ihrer Gestaltungskonzeption und ihre überzeugende Formschlüssigkeit. Die Keramiken sind zeitbezogene Markenzeichen gegen die unübersehbare Hinwendung der zeitgenössischen keramischen Kunst zur freiplastischen Gestaltung.